Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Bereitstellung des kostenpflichtigen Vollberichts (49 €) durch den Anbieter an gewerbliche Auftraggeber.
1. Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen dem Anbieter und gewerblichen Auftraggebern über den kostenpflichtigen Seitenbefund-Vollbericht. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung des Vollberichts auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Mit Absenden der Zahlung über Stripe Checkout gibt der Auftraggeber ein Angebot zum Vertragsschluss ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigungs-E-Mail des Anbieters zustande.
3. Leistungsbeschreibung
Der Vollbericht enthält die vollständige Liste aller Fundstellen mit Nachweisen, einen priorisierten Maßnahmenplan, konkrete Empfehlungen pro Fundstelle, einen PDF-Download sowie unbegrenzte Folgeprüfungen für die ursprünglich geprüfte Domain innerhalb von 90 Tagen nach Kauf. Die Folgeprüfungen sind im Rahmen einer angemessenen Nutzung (Fair Use) inbegriffen; der Anbieter behält sich vor, ungewöhnlich häufige oder offensichtlich auf Dauerbetrieb gerichtete Auslösungen abzulehnen. Der Bericht beruht ausschließlich auf einer passiven Prüfung öffentlich erreichbarer Seiten.
4. Vergütung und Zahlung
Der Preis für den Vollbericht beträgt 49 €. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Zahlung erfolgt sofort über Stripe Checkout. Eine Rechnung wird per E-Mail an die im Bestellprozess angegebene Adresse versandt.
5. Bereitstellung
Der Vollbericht wird unmittelbar nach Zahlungseingang freigeschaltet. Sollte die Freischaltung in Ausnahmefällen verzögert sein, erfolgt sie spätestens innerhalb von 24 Stunden. Bei längerer Verzögerung kann der Auftraggeber eine angemessene Nachfrist setzen.
6. Widerrufsrecht
Da Vertragspartner ausschließlich Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Der Vertrag wird mit Zahlungseingang vollständig erfüllt; eine nachträgliche Stornierung ist ausgeschlossen.
7. Mängelhaftung
Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsvorschriften. Der Auftraggeber ist verpflichtet, offensichtliche Mängel unverzüglich nach Erhalt zu rügen. Der Anbieter weist ausdrücklich auf die passive Natur des Audits hin: Der Bericht ersetzt keine rechtliche oder aktive Sicherheitsprüfung (Penetrationstest).
8. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Schäden an Leben, Körper und Gesundheit sowie nach den Vorgaben des Produkthaftungsgesetzes. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten); die Haftung ist in diesem Fall der Höhe nach auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
9. Datenschutz
Hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die separate Datenschutzerklärung des Anbieters.
10. Schlussbestimmungen
Erfüllungsort ist der Geschäftssitz des Anbieters. Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist, soweit zulässig, der Geschäftssitz des Anbieters. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
[Sitz des Anbieters als Gerichtsstand]